Tagung

VDMA-Praxistag Agile Produktentwicklung

Bildmotiv zum VDMA-Praxistag Agile Produktentwicklung
© Elnur / Adobe Stock

Der Einsatz neuer Technologien verändert die Arbeitsweise in Projekten und damit auch die Zusammenarbeit mit dem Kunden. Bekannte Methoden haben an Bedeutung verloren. Heutzutage wird agil gearbeitet. Agilität basiert auf der Arbeit in kleinen Intervallen unter starker Einbeziehung verschiedener gruppendynamischer Prozesse und unter enger Begleitung durch fachliche nicht-technische Stakeholder.

Hierbei haben sich mehrere Vorgehensmodelle wie beispielsweise Scrum oder Kanban entwickelt. Agile Vorgehensmodelle eignen sich besonders gut, um User in die Entwicklung einzubinden und die wichtigsten Bereiche von Iteration zu Iteration immer besser und nutzerfreundlicher zu gestalten. Am Ende steht ein fertiges Produkt, das potenziell auslieferungsfähig ist.

Ein wichtiger Bestandteil des agilen Arbeitens ist die Kommunikation in der Gruppe. Insbesondere beim räumlich getrennten Arbeiten ist eine klar strukturierte Verständigung im agilen Team von großer Bedeutung.

Der VDMA-Praxistag Agile Produktentwicklung gibt Neueinsteigern interessante Einblicke in das agile Arbeiten mit Scrum und ermöglicht Kennern der Materie, offene Fragen und Problemstellungen zu diskutieren.

Inhalte

ab 09:00 Uhr
Empfang und Registrierung der Teilnehmer

09:45 – 10:00 Uhr
Begrüßung und Moderation
Jakob Albert und Guido Reimann, VDMA Software und Digitalisierung, Frankfurt am Main

10:00 – 10:45 Uhr
Einführung: Agile Praktiken in der Entwicklung digitaler produktbegleitender Dienstleistungen
Dr. Philipp Krenkel, Technischer Leiter und Mitglied der Geschäftsleitung, HOFFMANN Maschinen- und Apparatebau GmbH, Lengede

10:45 – 11:15 Uhr
Kaffeepause und Raumwechsel

11:15 – 12:30 Uhr
Interaktive Arbeit in drei parallelen Workshops
Inhalte siehe Detailbeschreibung

12:30 – 13:30 Uhr
Mittagessen und Networking

13:30 – 15:00 Uhr
Interaktive Arbeit in drei parallelen Workshops
Inhalte siehe Detailbeschreibung

15:00 – 15:15 Uhr
Kaffeepause und Networking

15:15 – 16:00 Uhr
Interaktive Arbeit in drei parallelen Workshops
Inhalte siehe Detailbeschreibung

16:00 – 17:00 Uhr
Zusammenfassung und Diskussion der Workshop-Inhalte im Plenum

17:00 Uhr
Voraussichtliches Ende der Veranstaltung


Ihre parallelen Workshops

Bitte beachten Sie, dass Sie sich für einen der drei parallelen Workshops entscheiden müssen. Nur wenn Sie einen Workshop über die gesamte Dauer besuchen, erzielen Sie optimale Lernergebnisse. Die Abfrage, an welchem Workshop Sie teilnehmen möchten, erfolgt nach Ihrer Anmeldung im Vorfeld der Veranstaltung. Die Plätze der einzelnen Workshops sind begrenzt. Die Zuteilung erfolgt nach dem Prinzip „First Come, First Serve“.


Workshop 1: Agile Mechatronische Entwicklung im Maschinen- und Anlagenbau

Anhand einer ganzheitlichen, produktorientierten Simulation von SCRUM (mit LEGO-Steinen) lernen die Teilnehmer, agile Methoden in interdisziplinären mechatronischen Projekten anzuwenden. Sie erfahren, dass Kommunikation zwischen den Teammitgliedern, den einzelnen Teams und insbesondere mit den Produkt Ownern ein entscheidender Erfolgsfaktor ist. Außerdem werden die Besonderheiten und Herausforderungen agiler Methoden im Maschinenbau herausgearbeitet.

Ihr Experte: Wolfram Schäfer, Geschäftsführer, iT Engineering Software Innovations GmbH, Pliezhausen


Workshop 2: Anforderungsmanagement in der agilen Systementwicklung

„Agile Requirements Engineering“ beginnt bereits beim Produkt- und Service-Design und begleitet das Produkt über den Launch hinaus im Life-Cycle-Management. Aus unserer Erfahrung existiert keine One-Fits-All-Lösung. Wir teilen mit Ihnen unsere Best Practices und erarbeiten konkrete Einsatzmöglichkeiten und Herangehensweisen zur Einführung oder Verbesserungen in Ihrem Unternehmen.

Ihre Experten: Gerald Brose, Director Business Development, und Erik Steiner, Business Solution Manager, Zühlke Technology Group AG, Eschborn


Workshop 3: Vernetzte agile Entwicklung komplexer Produkte

Am Beispiel einer Entwicklung im Maschinenbau werden die Unterschiede zwischen klassischer und agiler Projektorganisation herausgearbeitet. Die Vorteile durch Interaktion, Iteration und Vernetzung führen zu einer ganzheitlichen Sicht unter Nutzung des Kundenfeedbacks und Berücksichtigung von Entscheidungsräumen. Abgeleitet wird ein Anforderungsprofil für die komplette Bauteilerzeugung in einer Maschine durch Technologieintegration.

Ihr Experte: Dr. Thorsten Lasch, Geschäftsführer,Techniciency Consulting, Aspach


Wie profitieren Sie von diesem Praxistag?

Der Praxistag vermittelt Neueinsteigern in die Agile Produktenwicklung interessante Einblicke in das Agile Arbeiten mit Scrum. Nach dem Praxistag sind Sie in die Lage, den Einsatz von Scrum in Ihrem Unternehmen zu bewerten und notwendige Schritte für den Aufbau entsprechender Teams einzuleiten.

Als Kenner der Materie haben Sie im Rahmen des Praxistags die Möglichkeit, Ihre Fragen und Probleme an die Trainer zu stellen, um eventuell vorhandene Hindernisse und Bedenken in Ihrem Unternehmen auszuräumen.


Zielgruppe

Geschäftsführer, Technische Leiter, Produktmanager und Verantwortliche aus den Bereichen Entwicklung und Konstruktion sowie Digitalisierung und Innovation aus Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus sowie der Automatisierungstechnik

Tagungsleitung

Portraitfoto von Jakob Albert

Jakob Albert

betreut als Experte für Digitalisierung und Softwaretechnologien im VDMA Fachverband Software und Digitalisierung die nachfolgenden Themen: Agile Softwareentwicklung, Software Engineering, Logistik und Traceability.

Veranstaltungsdetails

Dauer: 1 Tag

Mercure Hotel Bad Dürkheim

Kurbrunnenstraße 30-32
67098 Bad Dürkheim

Gebühren (zzgl. MwSt.)

VDMA-Mitglieder

€ 450

Nichtmitglieder

€ 580

Sie haben Fragen?

Gorana Delija-Cavlovic

+49 69 6603 1334

mbi@vdma.org

Info-Service

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